NordLAN 7 - der erste Rückblick
Nordlan 7 ist rum, und ich muss sagen: Das war richtig gut.
Für alle, die die Geschichte nicht kennen: Die erste offizielle Nordlan gab es schon um die 2000er-Wende, damals noch in der Teamhalle, mit rund 120 Leuten. Das war eine Hausnummer. Es blieb dann aber auch bei dieser einen. Irgendwann haben wir das Thema wieder aufleben lassen, erst mal im kleinen Kreis, und seitdem wächst das Ganze von Mal zu Mal. Mit 20 Leuten waren wir diesmal so viele wie noch nie bei der Nordlan der Neuzeit. An die 120 von damals kommen wir so schnell nicht ran, aber wer weiß.
Neue Location
Die letzten LANs haben ja bei Hans Natur im Lager stattgefunden. Das hatte schon seine Vorteile, wir konnten uns einfach die Monitore und Stühle aus den Büros nehmen. Mittlerweile sind die Monitore dort aber fest, und wir sind auch ein paar Leute mehr geworden. Dazu kam, dass wir jedes Mal die Tische aus dem Aufenthaltsraum rüber ins Lager tragen mussten. Mit 20 Leuten wäre das einfach zu eng geworden. Also haben wir überlegt, uns was Neues zu suchen.
Und dann kam die Idee mit dem Feuerwehrgerätehaus in Rabenkirchen. Vielen Dank an Rune, der sich um das Ganze gekümmert hat, und natürlich auch an die Freiwillige Feuerwehr Rabenkirchen-Faulück, dass wir da rein durften.
Der Raum war super aufgebaut und hat genau zu dem gepasst, was wir brauchen. Es waren genug Tische und Stühle da, sodass jeder der 20 Leute seinen eigenen ordentlichen Platz hatte und keiner sich mit dem Nachbarn um die Mausfläche streiten musste. Strom war auch kein Thema, wir konnten auf einen Starkstromverteiler zugreifen. Wer schon mal bei einer LAN erlebt hat, wie bei zehn Rechnern plötzlich die Sicherung fliegt, weiß, was das wert ist.
Bier, Pommes und Pizza per ICQ
God's Father war wieder so nett und hat sein Fassbier mitgebracht. Danke dafür! Neu war diesmal eine elektrische Fritteuse. Und zwar keine Heißluftfritteuse, sondern eine richtige. So konnten wir zwischendurch noch Pommes machen, was natürlich sehr gut ankam.
Ein Highlight war auch Gladder: Der hat mal eben mit Claude Code einen eigenen ICQ-Server aufgesetzt. Und nicht nur das, er hat ihn sogar so weit umgebaut, dass darüber eine kleine Intranet-Seite erreichbar war, auf der man seine Bestellung für die Pizza abgeben konnte. Pizza bestellen über ICQ im eigenen LAN, darauf muss man erst mal kommen.
Gezockt wurde ...
... wieder bunt durch die Reihe. Angefangen haben wir ganz klassisch mit einer Runde Counter-Strike, dann ging es weiter mit Worms World Party, Age of Empires, Command & Conquer, FlatOut, eben die ganzen Klassiker. Es fanden sich eigentlich immer genug Leute für ein Spiel, keiner musste lange rumsitzen und sich langweilen. Und wenn doch, dann wurde eben hinter den anderen gestanden und zugeguckt. Das gehört bei einer LAN ja auch irgendwie dazu.
Abbau
Ab 23 Uhr fingen die ersten Leute dann nach und nach an abzubauen. Wir sind fast alle alte Familienväter, und einige hatten auch noch die Fahrt bis nach Hamburg vor sich. So ging der gemütliche Abbau langsam los, während an den anderen Plätzen noch weitergezockt wurde.
Die Letzten haben um halb drei die Rechner ausgemacht, nach einer sehr intensiven Partie Age of Empires 3. Kurz nach drei fiel dann die Tür ins Schloss, und das Feuerwehrgerätehaus sah fast wieder so aus wie vorher.
Danke an alle, die dabei waren, und an alle, die mitgeholfen haben. Bis zur Nordlan 8!







